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Wenn Wohlfahrtsverbände in Krisen geraten

Wie gehen Wohlfahrtsverbände mit Krisen um? Marcel Schütz in der NOZ. (Bild: Hannes P. Albert)
17. Jan. 2026
Hilfsorganisationen sind auf besonderes öffentliches Vertrauen angewiesen. Was passiert, wenn Krisen und Fehler ihr Image gefährden?
Wohlfahrtsverbände sind wichtige Wirtschaftsfaktoren, mit Hunderttausenden von Angestellten und Milliardenumsatz. Nach der Pleite von DRK-Kreisverbänden stellt sich die Frage: Denken und handeln die Verbände auch so? Ein Bericht mit Statements von Marcel Schütz ist in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) nachzulesen.
Wenn Schütz von Krisen wie zuletzt beim DRK hört, von Insolvenzen, Strafanzeigen und Ermittlungen, dann sagt er: „Schwarze Schafe gibt es in allen Organisationen.“ Aber er weiß
auch: „Fehlverhalten wird als besonders verwerflich registriert, wenn es in Organisationen vorkommt, die sich der Gesundheit widmen, der Erziehung, dem Sozialen.“
Wenn also öffentlich intensiv über Pleiten beim DRK diskutiert wird und über mutmaßliches Fehlverhalten von Mitarbeitern, „dann sollten Sie das mitbedenken“, sagt Schütz am Telefon. Wenn es dann auch noch um Geld geht, das aus Spenden oder Steuermitteln stammt, „dann ist die öffentliche Aufmerksamkeit besonders groß“.