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Das Paradox der Präzision

Die kommunikative Vermittlung des Klimawandels kann problematisch sein. (Bild: FR)
2. März 2026
Warum es die Klimaforschung in der öffentlichen Diskussion so schwer hat – Marcel Schütz in seiner Kolumne in der Frankfurter Rundschau.
In der Klimadebatte müssen Zahlen eine Last tragen, für die sie nicht gemacht sind. Sie sollen nicht nur wissenschaftliche Befunde liefern, sondern Weichenstellungen für Wohlstand, Wirtschaft und Energie schaffen. Dabei zeigt sich ein paradoxer Effekt: Je umfassender die Datenmodelle werden, desto brüchiger wirkt die kollektive Gewissheit, wie und wodurch das Klima zu schützen ist. Wir erleben auch eine epistemische Überforderung, bei der das Vertrauen in statistische Verfahren die Einsicht ersetzt. Die Statistik wird zur Blackbox, die man zwar zitiert, aber nicht durchschaut.
Der neueste Impuls von Marcel Schütz in der Kolumne Gastwirtschaft der Frankfurter Rundschau – zugleich ein Mini-Privatjubiläum. Es ist der 50. Text von ihm und er darf seit über zehn Jahren dabei sein. Es geht, klein aber fein, um allerlei allzu Gesellschaftliches – vom Arbeitsleben, Führungs- und Organisationsstrukturen über die (große) Politik bis in die Niederungen der Wissenschaft selbst. Vielen Dank, Frankfurter Rundschau mit dem Team des Wirtschaft-Ressorts!